Freitag, 19. April 2024

"Valle dei Templi" - das Tal der Tempel

Südlich von Agrigento erstreckt sich ein riesiges Areal mit alten griechischen Tempeln und den Resten der Stadt Akragas, welches heute ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. 


Wir zogen uns morgens also unsere Motorradklamotten an, verstauen unser Gepäck und fuhren zum Parkplatz Porta V. Empfehlung unseres Gastgebers. 

Man kann vom Parkplatz aus direkt zu einem der Eingänge und das Gebiet von unten nach oben erkunden. Wir wählten jedoch eine bessere Variante, kauften uns für jeweils 3€ ein Taxi-Ticket und ließen und zum oberen Ende des Areals bringen. Nun hieß es nur noch "runterlaufen". 😁

Das Wetter hatte sich wie versprochen gebessert. Es war zwar kühler und sehr windig, was angesichts der Motorradhosen und Stiefeln jedoch nicht schlecht war. Der blaue Himmel sorgte für die perfekte Kulisse für die Tempel. 👍

Ich war's nicht! Wirklich nicht!

Als wir unten ankamen, wurden wir noch von einer Reiseleiterin aus Deutschland angesprochen. 🤗 Wie wir denn nach Sizilien kämen. "Also wir waren in Kathmandu und..." 😅
Schade, das nicht viel Zeit blieb zum plaudern, aber wir hatten das Parkticket schon bezahlt und sollten dann auch los. 😊 Es ist schön, wenn man sich zwischendurch mal wieder auf Deutsch unterhalten kann. ☺️

Über die Berge ging es nun - teils bei ziemlichen Wind - über die Berge auf die Nordseite der Insel. Ein Tipp von Nic 👍 für die nächsten Tage. 

Ankunft in Cefalú klappte wieder mal problemlos. Wir hatten ein Apartment mit sehr nettem Vermieter. Hier haben wir uns gleich  für drei Nächte eingemietet. 

Agrigento

Als wir in Agrigento ankamen, was das Wetter noch ganz OK. Deshalb nutzten den ersten Nachmittag zu einen Besuch der Kathedrale oberhalb der Stadt.
Es gab ein Kombiticket für die "Cattedrale di San Gerlando" inklusive Türme, das "Mudia_Museo Diocesan Agrigento" und die Kirche "Chiesa di Santa Maria dei Greci".

Die "Cattedrale di San Gerlando" nahmen wir aus erstes in Angriff.

Das "Mudia_Museo Diocesan Agrigento" ist direkt nebenan. Hier gab ein Tablet für jeden Besucher mit beschreibenden Texten - sogar auf Deutsch - die man sich auch vorlesen lassen konnte. Nur hatte die vorlesende Dame ein Tempo drauf... 😂 Die wollte wohl mit den Italienern mithalten. 😵‍💫😉 Nett gemeint, aber nicht wirklich anhörbar. Man kam sich so gehetzt vor. 😂

Die Kirche planten wir für den nächsten Tag ein - nachdem wir das "Valley dei Templi" besucht hätten. 

Nur sah das Wetter am nächsten Morgen so gar nicht nach Sightseeing aus, weswegen wir den Großteil des Tages in unserer Unterkunft rumlungerten. Ein Regenschauer jagte den nächsten. Das ließ sich auch die Lage im sechsten Stück und die Aussicht über Berge und Meer nicht genießen - trotzt Balkon. Schade.

Zumindest an Nachmittag mussten wir dann trotzdem nochmal raus. Schließlich war der Eintritt in die "Chiesa di Santa Maria dei Greci" schon bezahlt. 😅 
Mit Regenjacken - die hatten wir nun erst zum zweiten Mal auf unserer Reise ausgepackt. 😉

OK. Die Kirche ist klein, lohnt sich aber wegen des Glasbodens und der Sicht auf die dahinterliegende ursprüngliche Kirche. 


Auch wenn das Wetter an dem Tag noch nicht wirklich so aussah, dass es am Folgetag besser werden könnte, verließen wir uns auf die Aussage unseres Vermieters und planten den Besuch der Tempel für den nächsten Vormittag ein, bevor wir weiterfahren würden zur Nordküste Siziliens.

Montag, 15. April 2024

Portopalo di Capo Passero

Für die nächsten zwei Tage hatten wir uns Portopalo ausgesucht. Erst nachdem wir schon fix gebucht hatten, erkundete wir auf Google Maps die Umgebung. Es kam der Verdacht auf: seeeehr ruhiges Örtchen 🙄😂 Wir gingen also davon aus, dass wir vor allem auf dem Balkon - mit Meerblick 😉 - sitzen und chillen würden. 

Der Spaziergang am ersten Nachmittag bestätigte den Verdacht - echt nix los hier. 🫤

Am nächsten Morgen vernahmen wir ein Bollern. Rückte der lokale Harley Club an?

Nein - es brach ein Verkehrschaos der ganz anderen Art über die kleine verschlafene Stadt am Meer herein. 


Zwischen 150 und 200 Fiat 500 stellten sich entlang der Straße, direkt unter unserem Balkon, auf. 

Drei Stunden später verschwanden die kleinen Flitzer wieder - und Portopalo war so verschlafen wie zuvor. 😂