Sonntag, 17. März 2024

Kathmandu, Durbar Square

Nachdem wir den ersten Tag in Kathmandu mit Vorbereitung der Bikes für den Versand & faulenzen 😅 verbracht hatten, wurde es Zeit für etwas Kultur.





Zu Fuß ging es von unserem Hostel zum Durbar Square, der als komplettes Gebäude-Ensemble UNESCO Weltkulturerbe ist. 

Eigentlich wollten wir nur kurz drüber bummeln und dann ggf noch ein Stück weiter spazieren gehen, mussten aber feststellen 😅, dass der Zugang zum Platz kostenpflichtig ist. 🤔 Da wir dann jeweils 2000 NPR (rund 16€) als Ausländer zahlen mussten, haben wir uns dann eben extra viel Zeit genommen, den Platz und das Museum zu besichtigen. 


So wurde es nichts mehr mit einem weiteren Spaziergang und wir gingen vom Durbar Square mehr oder minder direkt zurück zum Hostel.


Dienstag, 12. März 2024

Kathmandu - Shopping & Orga

Den ersten Tag in Kathmandu nutzten wir für eine Erkundungsrunde in die Nachbarschaft. Das Hostel liegt mitten in der Altstadt.

Erstes "Highlight" des Tages war eine Bäckerei, die Croissant verkauft. 😁 OK. Keine französische Qualität. Aber zum Kaffee fürs Frühstück ganz OK. Dazu gab es Käse von der Käserei nebenan. 

Danach zogen wir los für ein erstes Shopping.

Medikamente sind billig in Nepal - was bräuchten wir denn noch? 🤔

Ich benötigte eine neue Jeanshose. Die, die ich zu Beginn der Reise dabei hatte, wurde in Goa verschenkt, weil sie 20kg zu groß geworden ist.😊 Nun, in Nepal und in den kommenden Ländern wird es aber mit den dünnen Stoffhosen aus Südindien zu frisch.

Mit zähen 😂 Verhandlungen gab es eine Jeans-Haremshose für 2000 NPR (14€).

Nächstes Fundstück waren zwei Nepal-Aufkleber. Auch erledigt. ✅

Und schließlich fanden wir noch große Taschen, um Teile unseres Gespäcks zu verpacken, ehe wir die Motorräder per Luftfracht von Kathmandu nach Ankara schicken. 

Am nächsten Morgen machte sich Josef erstmal zusammen mit Marco, den wir im Hostel kennengelernt hatten, auf den Weg zum Flugplatz.

Die Motorräder vom Marco und seiner Frau wurden reisefertig gemacht - zerlegt und verpackt. Marcus Frau ist mit ihrem Hund bereits in Bangkok, ihr Mann und die Motorräder fliegen nun hinterher.

Den Rest des Tages nutzen wir, um unsere Stiefel putzen zu lassen.

Hat sich gelohnt. 👍

Und unsere Wäsche kam mal wieder in eine Laundry. Normalerweise waschen wir alles im Waschbecken oder Eimer durch, aber alle paar Wochen/Monate macht es Sinn, diese mal wieder in eine Waschmaschine zu stopfen.

Abends kam Causal von Teamworks Cargo noch im Hostel vorbei, weil er die Motorräder vermessen wollte. 

Sein Büro ist nur wenig 100m Luftlinie entfernt, aber mit dem Gespann wären wir nicht hinbekommen. Die Gassen in der Altstadt sind zu schmal. 😂

Er erstellte das erste Angebot für den Versand - und uns setzte es erstmal auf den Poppes. 😂 Wir dachten anfangs, die Versandkosten wurden nach dem Gewicht berechnet, ist aber nicht unbedingt so. Es wird das "Volumengewicht" berechnet, und je nachdem, welcher Wert höher ist, wird dieser für die Versandkostenberechnung verwendet. 

Man kann in diesem Fall nur dadurch Kosten sparen, dass man versucht, die Versandkiste und dadurch dass Volumen zu verkleinern. 

Das bedeutet: Windschild, Lenker, Koffer, Topcase ab und Vorderrad raus. Nachdem wir am Folgetag mit Causal nochmal die Möglichkeiten durchsprachen und die GS neu vermessen hatten, machte das für ein paar Zentimeter annähernd 1000€ aus. 😯 In dem Fall für Vorderrad ausbauen und Lenker ab. 

Wir werden dann für den Versand leichtes, voluminöses Gepäck aus den Motorräder in unser persönliches Fluggepäck umpacken. 

Während der Versandplanung stellte sich dann auch heraus 😂, dass wir nach Istanbul, und nicht wie anfangs gedacht, nach Ankara, fliegen. ✈️

Grund: Istanbul ist ein Direktflug und wir können in dem selben Flieger wie unsere Motorräder. 
Ankara wäre mit Umstieg gewesen, Motorräder per Frachtmaschine und dauert wesentlich länger. Und hätte für die beiden Kisten das selbe gekostet.

Die Holzkisten sind beauftragt, am 15. geht's zum Flugplatz zum Verpacken, und am 19. fliegen wir nach Istanbul. 

Josefs Motorrad wird auch am 15. verpackt, dann können wir das zusammen machen. 

Nachdem nun auch dies geklärt war, konnten Flugtickets nach Istanbul für uns beide gekauft und das Hotel vom 19.-21. gebucht werden.

Abflug ist in Kathmandu um 12:25 und Ankunft in Istanbul um 18:25. Jeweils Ortszeit. 😂 Also leider nicht nur 4:00 sondern 8:45 Stunden Flugzeit. 

Mit einem A300 - mal schauen, wie ausgebucht der letztendlich sein wird. Heute hatten wir noch volle Sitzplatzauswahl. 

Von rechts: Marco, Causal, Josef & wir

Läuft. 👍

Sonntag, 10. März 2024

Welcome to Kathmandu

Am nächsten Morgen konnten wir frühzeitig in Birgunj am Hotel starten - was sich im Nachhinein als gute Entscheidung erwies.

Die Strecke nach Kathmandu führte von der Grenze aus über schmale Straße, die größtenteils aus Baustellen bestehen. Aus Sand, Schotter, teilweise Schlamm und riesigen Steinen. Nicht wirklich schön zu fahren und auch nicht spaßig. Zumal wenn es teilweise neben der Straße etliche Meter ungesichert senkrecht in die Tiefe geht.

Bereits kurz nach Birgunj war Josef verschwunden und wie fanden ihn auch nicht wieder. 😅 Da es drei Strecken nach Kathmandu gibt, wussten wir auch nicht, Woche er genommen hatte.

Wir schrieben ihm eine Nachricht - und als er antwortet "noch 41km" hatten wir nur noch 40km. Definitiv waren wir aber nicht an ihm vorbei gefahren. 🤪


Wir hatten eigentlich erwartet, wenn wir im Hostel ankommen, dass Josef uns schon erwarten würde. Nö. Kein Josef. 😳
Kurz darauf die Info, dass er mit einem Platten liegengeblieben war. 🥺 Er musste erstmal den Schlauch wechseln. 

Mit einer Stunde Verspätung hatte er es schließlich auch ins Hostel geschafft. 👍

Abends hieß es dann noch: Motorräder sortieren. Auf dem kleinen Hof war es nun ziemlich voll geworden.

Auf dem Weg nach Nepal

Von Varanasi ging es weiter nach Gojurakhpur, wo wir uns in einem guten Hotel nochmal zwei Übernachtungen gönnten. 

Eigentlich wollten wir an dem freien Tag dazwischen etwas Sightseeing machen - aber die Luft war raus. 

Außer "im Hotel abchillen" könnten wir uns gerade mal zu einem kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft aufraffen.

Währenddessen stimmten wir uns mit Josef ab, den wir von Benaulim kannten. Wir wollten uns an der Grenze zu Nepal treffen und gemeinsam "rübermachen".

Der erste Plan war, nochmals auf indischer Seite zu übernachten und dann am nächsten Morgen zur Grenze zu fahren. Wir hatten schon Zimmer in einem Hotel in Raxaul gebucht, die uns jedoch storniert wurden. 😳

In Bihar, dem Bundesstaat direkt an der Grenze, dürfen nur wenige Hotels mit einer speziellen Lizenz Ausländer beherbergen. In Raxaul sind es genau vier. Und diese waren entweder ausgebucht - oder überteuerte Absteigen. 😨

Also neuer Plan: wir treffen uns um 12 Uhr an der Grenze, erledigen die Formalitäten noch am selben Tag, und übernachten dann auf der nepalesischen Seite. Wir buchten uns problemlos dort zwei Zimmer.

Von Gojurakhpur starteten wir morgens um 6:40 Uhr.

Begegnung am Straßenrand - da ich Arnim im Stau "verloren" (stehen lassen 😅) habe, musste ich danach warten. Die Jungs hielten an und wollen unbedingt ein Selfie mit mir machen. 🤣

Wir kamen - typisch deutsche Pünktlichkeit - um 12:05 Uhr an der Grenze an. 😅
Josef traf etwa eine halbe Stunde später ein und wir machten uns an den Grenzübertritt. Obwohl wir die einzigen Ausländer an der Grenze waren und die einzigen, die dort irgendwelche Formalitäten zu erledigen hatten, dauerte die Ausreise aus Indien drei Stunden. Drei Pässe abstempeln und drei Carnet de Passage ausfüllen. 
Aber die Zöllner waren sehr freundlich - nur eben gewissenhaft. Die Daten wurden handschriftlich in Bücher übernommen.

Auf nepalesischer Seite dauerten die Formalitäten inklusive Visum-on-Arrival eine 3/4 Stunde. 

2x50$ später... 😅 Welcome to Nepal.


Danach waren es nur noch gechillte 3 km bis zum vorbuchten Hotel.

Noch war ausreichend Zeit, so dass wir neben dem ersten Besuch beim ATM, um nepalesische Rupees zu ziehen, auch noch gleich SIMs besorgen konnten. 


In Hotel gab's vor dem Dinner vom Hotel für die anwesenden Damen 😁 einen Kuchen zum Welt-Frauentag.